R 24538/2014 Az.: 106.28 / 100. Kommune in Baden-Württemberg beteiligt sich am European Energy Award (30.07.2014)
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das Ministerium
für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft (UM) hat mitgeteilt, dass sich mit
dem Beitritt der Gemeinde Bodnegg (Landkreis Ravensburg) jetzt 100 Kommunen im
Land am European Energy Award (eea) beteiligen.
Im Einzelnen hat das UM wie folgt informiert: Mit dem Beitritt der Gemeinde Bodnegg (Landkreis Ravensburg) beteiligen sich jetzt 100 Kommunen im Land am European Energy Award (eea). Ich freue mich sehr, dass immer mehr Kommunen im Land das Thema Klimaschutz aktiv und systematisch aufgreifen, erklärte Umweltminister Franz Untersteller heute (17.07.) in Stuttgart. Denn nur gemeinsam mit Gemeinden, Städten und Landkreisen könne die Landesregierung ihre ambitionierten Klimaschutzziele erreichen, betonte der Minister. Mit 3.000 Einwohnern gehört Bodnegg zu den kleineren teilnehmenden Kommunen im Land. Das zeigt, dass Klimaschutz nicht nur ein Thema für Großstädte ist, sagte Franz Untersteller weiter. Auch kleine Gemeinden können mit Hilfe des European Energy Awards ihre Klimaschutzaktivitäten besser strukturieren und somit einen wichtigen Beitrag leisten. Das europäische Klimaschutzlabel eea wird Städten, Gemeinden und Landkreisen für die effiziente Energienutzung, den Ausbau erneuerbarer Energien und Erfolge beim Energiesparen verliehen. Mit dem eea werden die Klimaschutzaktivitäten der Kommunen erfasst, bewertet und regelmäßig überprüft, um systematisch alle Potenziale ausschöpfen zu können. Erfüllen die teilnehmenden Kommunen nach einem mehrjährigen Prozess die Anforderungen, erhalten sie die Auszeichnung. Seit 2006 können Städte und Gemeinden, seit 210 auch Landkreise im Südwesten am Zertifizierungsprozess teilnehmen. Der Award bietet praxisorientierte Hilfestellungen zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen. Ich möchte alle Kommunen im Land dazu ermuntern, dieses Instrument ebenfalls zu nutzen, so der Minister weiter. Nicht zuletzt fördere das Land die Teilnehmer des eea auch finanziell. Ergänzende Informationen: Wenn eine Kommune den Zertifizierungsprozess des eea begonnen hat, untersuchen akkreditierte Berater, im Land meistens Mitarbeiter der regionalen Energieagenturen, systematisch die Ausgangslage, bewerten die bisherigen Klimaschutzmaßnahmen und zeigen Optimierungsmöglichkeiten auf. Ausschlaggebend für die Auszeichnung mit dem eea-Label ist der Punktestand, den die teilnehmenden Städte, Gemeinden und Landkreise durch ihre Maßnahmen erreichen. Werden 50 Prozent der möglichen Punkte erlangt, erhalten sie den European Energy Award. Bei 75 Prozent werden die Kommunen mit dem eea in Gold ausgezeichnet. In Baden-Württemberg haben dies bereits die Gemeinde Wiernsheim, die Städte Lörrach, Ravensburg, Friedrichshafen und Bad Schussenried sowie der Landkreis Ravensburg und der Enzkreis geschafft. Die Teilnahme wird durch das Programm Klimaschutz-Plus des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft mit 10.000 Euro finanziell gefördert. Zudem erhalten teilnehmende Kommunen einen Bonus bei der Förderung von Investitionen in klimaschützende Maßnahmen. In den vergangenen zwölf Monaten haben folgende Kommunen den Zertifizierungsprozess des eea begonnen: Altensteig Landkreis Calw Frickingen Bodenseekreis Ilsfeld Landkreis Heilbronn Langenargen Bodenseekreis Pfullendorf Landkreis Sigmaringen Rhein-Neckar-Kreis (-) Schemmerhofen Landkreis Biberach Schwäbisch Hall Landkreis Schwäbisch Hall Schwaikheim Rems-Murr-Kreis Sigmaringendorf Landkreis Sigmaringen Ummendorf Landkreis Biberach Waldburg Landkreis Ravensburg Walddorfhäslach Landkreis Reutlingen Walzbachtal Landkreis Karlsruhe Wehr Landkreis Waldshut Bodnegg Landkreis Ravensburg Im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft berät die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH interessierte und teilnehmende Kommunen über den European Energy Award und gibt praktische Hilfestellung für das Zertifizierungsverfahren. Weitere Informationen zum European Energy Award sind im Internet unter www.kea-bw.de/eea erhältlich. Wir bitten um Kenntnisnahme. |
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Mit freundlichen Grüßen
gez. Dr. Susanne Nusser Anlage |
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