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R 24431/2014 Az.: 365.003 / Jubiläumsausgabe: 20 Jahre Arbeitskreis Kommunale Denkmalpflege beim Städtetag (18.07.2014)

Städtetag Baden-Württemberg ° Postfach 10 43 61 ° 70038 Stuttgart
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nachrichtlich
Bauausschuss
 
 
 
15.07.2014 - Az: 365.003 – R 24431/2014 - M/Al - Bearbeiter: Gerhard Mauch 
Telefon: 0711 22921-22 - E-Mail: gerhard.mauch@staedtetag-bw.de
 

Jubiläumsausgabe: 20 Jahre Arbeitskreis kommunale Denkmalpflege beim Städtetag
      
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
im Frühjahr 1994 wurde auf Wunsch vieler Mitgliedstädte vom Vorstand des
Städtetages beschlossen, einen Arbeitskreis für die Mitarbeiter der kommunalen Denkmalpflege einzurichten.
Anlässlich des 20-jährigen Bestehens dieser Arbeitsgemeinschaft haben wir uns entschlossen, in einer zweiten Auflage unsere im Jahre 2005 in Kooperation mit dem Land Baden-Württemberg herausgegebene Broschüre „Denk Mal öffentlich“ nochmals herauszugeben.
Nachdem wir die erste Auflage auch bundesweit in der Fachkommission Denkmalpflege des Deutschen Städtetages vorgestellt hatten, war die Nachfrage so groß, dass die uns vorliegenden Exemplare schnell vergriffen waren. Noch heute erhalten wir Anfragen, weshalb eine Neuauflage nicht zuletzt im Rahmen unseres kleinen Jubiläums sinnvoll erscheint.
 
Die Botschaft dieser Broschüre, die Bedeutung der Denkmalpflege gegenüber dem Bürger, Entscheidungsträgern, und vor allem auch Investoren offensiv zu vermitteln, ist heute so wichtig wie damals. Unsere Mitgliedstädte teilen uns mit, dass durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit die Bürger Denkmale als wichtigen Bestandteil ihrer Stadt verinnerlichen. Dasselbe gilt für Industriedenkmale. Hochwertige moderne Architektur in der Nachbarschaft von Denkmalen prägen eine Stadt und sind deren Visitenkarte. Internationale Labels, insbesondere in der Bekleidungsindustrie, suchen zunehmend herausragende Objekte, die aufgrund ihrer Architektur Kunden neugierig machen. Industriedenkmale, die einer neuzeitlichen
 
 
Nutzung zugeführt werden, können ein wichtiger Standortfaktor einer Stadt werden. Durch diese Objekte wird das Interesse bei Menschen an der Denkmalpflege geweckt.
 
Was im Jahre 1994 beispielsweise beim Emscher Park begann setzte sich bundesweit fort. Die Umnutzung von Industriedenkmalen für Events, Messen oder sonstige Veranstaltungen bzw. Geschäftsmodelle machen als herausragende „Leuchttürme“ eine Stadt attraktiver. Ich denke dabei beispielsweise an das Dick-Areal in Esslingen am Neckar, die trend factory in Rottweil oder bundesweit an die Projekte der Meilenwerk-Gruppe.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
 
 
 
Prof. Stefan Gläser
Oberbürgermeister a. D.

 

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