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Datum: 03.11.2016

Dokumentation des 3. Webinars am 11.10.2016

Dokumentation des 3. Webinars am 11.10.2016

Sieben Projekte haben die Chance genutzt, ihren Arbeitstand mit dem Fachberater Martin Müller und den Kollegen per Kamera und live Chat zu erörtern. Insgesamt lässt sich ein positives Feedback ziehen. Die Akteure vor Ort werden derzeit zu Kulturmediatoren. 

Zusammenfassung

Am Dienstag, den 11. Oktober 2016 fand das dritte Webinar im Rahmen des Förderprogramms „Gemeinsam in Vielfalt – Lokale Bündnisse für Flüchtlingshilfe“ zum Thema „Integrationsarbeit mit Geflüchteten“ statt.

Sieben Projekte haben die Chance genutzt, ihren Arbeitstand mit dem Fachberater Martin Müller und den Kollegen per Kamera und live Chat zu erörtern. Insgesamt lässt sich ein positives Feedback ziehen. Es zeigt sich, dass die Herausforderungen sich wandeln. Im Vordergrund steht nun die Suche nach Wohnraum, Ausbildung, Arbeitsmöglichkeiten und Familienzusammenführung. Die Akteure vor Ort werden zu Kulturmediatoren. Der Ansatz auf ein breites Bündnis vor Ort zu setzen zahlt sich aus und bildet eine gute Grundlage für nachhaltige Integrationsarbeit die noch viele Jahre in Anspruch nehmen wird. Es ist enorm, was vor Ort in den Städten geleistet wird. Ohne die koordinierende Rolle in den Verwaltungen würde dies nicht möglich sein.

Im Anschluss hat Gisela Höpfer aus Horb das Modell des Flüchtlingsrats vorgestellt. Ihre Erfahrung hat gezeigt, dass die Arbeit in einem Rat nicht ohne weiteres von Ehrenamtlichen getragen werden kann. Auch durch das Hinzuziehen eines Mediators war es nicht möglich, unter den gegebenen Umständen (hohe Fluktuation, Misstrauen gegenüber gewählter Vertretung, räumliche Zwangszuweisung), den Rat aufrecht zu erhalten. Derzeit wird überlegt, ob der Rat, unterstützt durch eine neue Flüchtlingskoordinatorin, in dieser Form neu belebt wird.