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Initiative für kommunale Flüchtlingsdialoge

Wie leben wir zukünftig zusammen?

NEU! Die 

 als auch der  stehen zum Download bereit.

Viele Flüchtlinge werden in den nächsten Jahren in Deutschland leben und arbeiten. Vor allem die Kommunen stellt dies vor große Aufgaben, denn die Integration findet vor Ort statt. Viele Städte und Gemeinden begeben sich auf den Weg und führen Debatten über die zukünftige Entwicklung und Maßnahmen, die es zu ergreifen gilt. Die Landesregierung möchte diese Bemühungen unterstützen.

Warum Flüchtlingsdialoge?

Zentrale Fragestellung der Dialoge ist, wie das Zusammenleben und die Integration als kommunale Gemeinschaftsaufgabe gelingen können. Die wesentlichen Themenfelder sind Bauen und Wohnen, Lernen und Arbeiten, Gemeinschaft sowie Sicherheit. Sie sollen im Dialog zwischen Verwaltung, Politik, Vereinen und Zivilgesellschaft, Flüchtlingen und Bürgerinnen und Bürgern bearbeitet werden. Viele Menschen machen sich aufgrund der hohen Zahl an Flüchtlingen Sorgen. Auch diese sollten in den Dialogen zur Sprache kommen. Neben den inhaltlichen Fragen geht es bei den kommunalen Flüchtlingsdialogen insbesondere darum, den Kommunen einen Werkzeugkasten an die Hand zu geben, um dieses komplexe Thema nach dialogischem Prinzip mit vielen Akteuren aus Bürgerschaft, Verwaltung und Kommunalpolitik zu bearbeiten. Kommunen sollen dabei ihre Erfahrungen weitergeben und andere Kommunen beraten.

Die kommunalen Flüchtlingsdialoge sind ein Kooperationsprojekt von Staatsrätin Gisela Erler mit dem Städtetag und der Bertelsmann Stiftung. Mit dabei sind auch die Führungsakademie und die Landeszentrale für politische Bildung.

Als Ansprechpartner für interessierte Kommunen, insbesondere bei Fragen der finanziellen Förderung, steht die Stabsstelle der Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung beratend zur Verfügung (beteiligungsportal@stm.bwl.de, Tel.: 0711-2153-0).

Die bisherige Erfahrung zeigt, dass die örtlichen Ausgangssituationen und Herausforderungen sehr unterschiedlich sind. Die Führungsakademie verfügt aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung über eine Vielzahl von Methoden, diese Prozesse bedarfsgerecht zu gestalten.

Weitere Informationen zur kick off Veranstaltung am 21. Januar 2016 finden Sie auf der Homepage des Sozialministeriums oder in der rechten Leiste. Das Netzwerk BE bietet ebenfalls Informationen an.