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Flüchtlingshilfe durch Bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft

Logo Gemeinsam in VielfaltDas Programm „Flüchtlingshilfe durch Bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft“ des Sozial- und des Staatsministeriums umfasst vier Säulen:

1. Das Förderprogramm „Gemeinsam in Vielfalt – Lokale Bündnisse für Flüchtlingshilfe“. Derzeit sind es 133 geförderte Bündnisse;

2. Die Qualifizierung von Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe. Dieser Teil des Programms wird von der Landeszentrale für politische Bildung im Auftrag des Sozialministeriums umgesetzt;

3. Die Förderung von kommunalen Flüchtlingsdialogen und

4. Das neue Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) Integration, auf das sich auch Flüchtlinge bewerben können.

Aktuelles

19.01.2017
Wie wollen wir künftig zusammen leben?

Städte, Gemeinden und Landkreise, die einen Kommunalen Flüchtlingsdialog durchführen wollen, können ab sofort wieder Anträge stellen.

Die Kommunalen Flüchtlingsdialoge können bis 30. Juni 2017 stattfinden.
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11.01.2017
Sinsheim ruft Theaterprojekt ins Leben
Am 1. Oktober feierte das Stück "Wer ist Monsieur Apostole Katsawaki?" in Sinsheim Premiere. Weitere Informationen zum Theaterprojekt im Sinsheim finden Sie im Artikel von Berthold Jürriens (Stand: Sept. 2016).
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15.12.2016
Rundschreiben R 27970/2016 [PDF: 3,8 MB] vom 15.12.2016

Das Handbuch der Landesarbeitsgemeinschaft Offene Jugendbildung Baden-Württemberg (LAGO) richtet sich an das Ehren- und Hauptamt und bietet diesen fundiertes Handwerkzeug für die Zusammenarbeit und die Gründung von Arbeitskreisen in der Flüchtlingshilfe. Das „Handbuch für lokale Bündnisse gegen Rassismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" kann kostenfrei direkt bei der LAGO bestellt werden.
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21.11.2016
Der Newsletter [PDF: 120 KB] der LpB enthält Neuigkeiten zu den Themen: Regionalkonferenz Stuttgart am 26.11.2016; Kommunale Flüchtlingsdialoge: Neue Antragsfrist zum 31.12.2016; Vorträge zur Situation in den Herkunftsländern sowie zu Fluchtgründen und -ursachen; Aktionsfonds Qualifiziert.Engagiert. sowie Foto-Set „Ansichtssache(n)!“.
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Kurzfilm: FLÜCHTLINGSHILFE KOMMUNAL.


Der Städtetag Baden-Württemberg stellt die Arbeit im Förderprogramm "Gemeinsam in Vielfalt - Lokale Bündnisse für Flüchtlingshilfe" vor.

Die Kurzversion fasst die Arbeit der kommunalen Flüchtlingshilfe in einer Minute zusammen.

In vielen Mitgliedstädten des Städtetags Baden-Württemberg ist das Bürgerengagement eine wesentliche Stütze der „FLÜCHTLINGSHILFE KOMMUNAL“. In einer dreiminütigen Filmcollage wird dieser Aspekt des kommunalen Engagements in der Flüchtlingshilfe mit der Arbeit des Städtetags verbunden.

Der Kurzfilm wurde im Rahmen der Hauptversammlung des Städtetags am 23.11.2016 in Mannheim erstmals öffentlich gezeigt. Die Dreharbeiten fanden unter anderem beim zweiten Projekttreffen der vom Städtetag betreuten Projekte im Förderprogramm „Gemeinsam in Vielfalt – Lokale Bündnisse für Flüchtlingshilfe“ statt. Durch das Medium „Film“ kann die kommunale Arbeit einem breiten Publikum nähergebracht werden. 

Gerne können Sie die Filme auch im Rahmen der geförderten Projekte einem breiten Publikum vorführen (ausgenommen Kino).

Wir danken:

  • unseren Projektpartnern für die Mitwirkung am Film
  • der Stadt Lörrach für die Planung und Durchführung des dortigen Drehs sowie
  • den Filmkindern in Lörrach

Die Produktionsfirma vidream aus Freiburg war mit der Umsetzung des Films beauftragt.

Das Projekt wird unterstützt durch das Ministerium für Soziales und Integration und aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg finanziert.

2. Gesamttreffen der vom Städtetag betreuten Projekte

2. Projekttreffen 2016 in Stuttgart

Am 28. September 2016 fand im Martha-Maria Haus das 2. Gesamttreffen der vom Städtetag betreuten Projekte statt.

Wir freuen uns über die Teilnahme von insegsamt 25 Projektpartnern. Unter den Teilnehmern haben sich auch viele der 2. Tranche befunden.

Benjamin Lacht, Dezernent im Städtetag, übernahm die Begrüßung der Teilnehmer. Martin Müller, Fachberater für Bürgerschaftliches Engagement, übernahm die Moderation des Tages. Dr. Virginie Kemter, Referentin im Ministerium für Soziales und Integration, stand nach der Vorstellungsrunde der Projekte für Detailfragen zum Programm zur Verfügung - Vielen Dank!

Wir Danken außerdem allen für die Bereitschaft zur Mitarbeit an den Dreharbeiten zum Film über die Arbeit des Bürgerengagements. Der Städtetag hat die Produktionsfirma vidream beauftragt.  

Den Nachmittag über wurde an verschiedenen Thementischen jeweils für 25 Minuten über die Themen:

- Öffentlichkeitsarbeit und Mitarbeitergewinnung

- Interkommunale Zusammenarbeit und Austausch

- Sprecherrat Geflüchtete

- Verhältnis Hauptamt - Ehrenamt und

- Kleinbudget diskutiert.

Das Förderprogramm „Lokale Bündnisse für Flüchtlingshilfe – Gemeinsam in Vielfalt“

Ziele des Förderprogramms „Gemeinsam in Vielfalt – Lokale Bündnisse für Flüchtlingshilfe“ der Landesregierung von Baden-Württemberg sind die Verbesserung der Lebenssituation von Flüchtlingen durch bürgerschaftliches Engagement sowie die Verbesserung des Zusammenlebens in den Kommunen durch Dialoge.

Das Förderprogramm soll zivilgesellschaftliches Engagement unterstützen und stärken und Beteiligung fördern. Es soll auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen bei der Aufnahme von Flüchtlingen aus Krisengebieten reagieren und dem humanitären Auftrag der Flüchtlingshilfe Rechnung tragen. Im Zusammenwirken unterschiedlicher gesellschaftlicher Akteure (Kommunen, Wirtschaft, Zivilgesellschaft) sollen gemeinsam mit Flüchtlingen in einem dialogischen Verfahren neue Wege des Zusammenlebens und des Zusammenwirkens entwickelt und erprobt werden. Willkommenskultur soll gelebt werden, und Flüchtlinge sollen mit ihren Talenten und Fähigkeiten in der Heimat auf Zeit oder der neuen Heimat integriert werden. Eigenes Engagement bietet Flüchtlingen die Möglichkeit, ihr Können zu zeigen, Wissen einzubringen, und den Alltag zu strukturieren. Stereotype Klischees gegenüber Flüchtlingen werden so revidiert und Schwellenängste abgebaut.

Dazu soll die jeweilige Kommune/der jeweilige Landkreis ein Beteiligungsverfahren initiieren und bereits zu Beginn dieser Initiative lokale Träger, Initiativen, Mehrgenerationenhäuser, Migrant(inn)en und Flüchtlinge mit einbeziehen. Aus diesen Auftaktveranstaltungen soll ein dauerhaftes Lokales Bündnis entstehen. Ziel ist es, dass sich die kommunale Verwaltung und weitere Akteure aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen austauschen und miteinander vernetzen. Dem gesamten Förderprogramm liegt ein sozialraumorientierter Ansatz zu Grunde. Die Lokalen Bündnisse für Flüchtlingshilfe sind Integrationsprojekte mit lokaler Anbindung.

Das Förderprogramm soll dazu beitragen, dass in der gesamten Fläche des Landes Bündnisse für Flüchtlingshilfe existieren. Deshalb werden die Lokalen Bündnisse in das Lan-desnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement eingebunden. Dabei sollen mit dem Förderprogramm auch Kommunen und Landkreise, die bisher nicht am Landesnetzwerk teilnehmen, erreicht werden.

Häufig gestellte Fragen werden hier beantwortet.

Regionalkonferenzen: Engagiert weiter!

Im Rahmen des Programms "Flüchtlingshilfe durch Bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft" setzt die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg – in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg – ein Förderprogramm zur Basisqualifizierung für bürgerschaftlich Engagierte in der Flüchtlingshilfe um.

Dabei bieten Regionalkonferenzen eine Plattform für den Austausch über die bisherigen Erfahrungen, die Weitergabe guter Beispiele und die Vernetzung untereinander.

Die Anforderungen und die Belastungen in den zurückliegenden Monaten waren für bürgerschaftlich Engagierte in der Flüchtlingshilfe hoch und stellten eine Ausnahmesituation dar.

Mit dem Format der Regionalkonferenz bietet sich die Möglichkeit, den ehrenamtlich Engagierten für ihr schnelles und unbürokratisches Handeln zu danken und den Blick zurück und nach vorn zu richten. Nach vielen Monaten kurzfristigen Handelns sind nun mittel- und langfristige Strategien möglich und notwendig.

Es gilt auf kommunaler Ebene die Abläufe vor Ort zu optimieren, Ehrenamtlichen die Möglichkeit zur weiteren Qualifizierung zu ermöglichen und Strukturen zu entwickeln, die das ehrenamtliche Engagement in der Flüchtlingshilfe zukunftsfähig machen und sowohl Überlastungen wie auch Enttäuschungen im Ehrenamt verhindern.

Wenn Sie für Ihre Region Interesse an der Durchführung einer Regionalkonferenz haben können Sie sich gerne auf den Seiten der Landeszentrale für politische Bildung informieren und Kontakt zur Leiterin des Fachbereich aufnehmen.

Kommunikationsplattform "Ansprechpartner Bürgerschaftlichen Engagement"

Auf der Kommunikationsplattform „Ansprechpartner Bürgerschaftliches Engagement“ können Sie weiter diskutieren oder Informationen austauschen:

www.be.staedtetag-bw.de

Falls Sie noch keinen Zugang haben, können Sie diesen bei Alexandra Stickel beantragen.

weitere Informationen

Kontakt

Herr  Martin Müller
Städtetag Baden-Württemberg
Dezernat III
Fachberatung Bürgerschaftliches Engagement
Königstraße 2
70173 Stuttgart

Telefon:  0711 22 921-34
Fax:  0711 22 921-42
E-Mail schreiben
www.staedtetag-bw.de
Kontaktformular
Frau  Rosemarie Gromer
Städtetag Baden-Württemberg
Flüchtlingshilfe Kommunal.
Königstraße 2
70173 Stuttgart

Mobil:  0711 22921-52
Fax:  0711 22921-42
E-Mail schreiben
www.staedtetag-bw.de
Kontaktformular

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